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Die Initiative für Zufußgehende und für Aktionen im und für den Öffentlichen Raum.

Wir vertreten Angelegenheiten aller Zufußgehenden, egal ob er oder sie gerade aus der Wohnungs-, U-Bahn-, oder Autotüre in den Öffentlichen Raum tritt. Die Lebensqualität einer Stadt drückt sich dadurch aus, wieviele Menschen sich gerne zu Fuß in ihr bewegen und diese aktive Mobilität nutzen. Der Anteil an zufußgehenden Menschen in Wien nahm in den letzten 15 Jahren nicht zu, sondern sogar um ein Prozent ab – kein gutes Zeichen für eine “Smart City”, wie Wien.

Indem wir Aktionen wie Parklets, Straßenfeste, autofreie Straßen und vieles mehr umsetzen und umzusetzen helfen, wollen wir den  Öffentlichen Raum wieder ins Bewusstsein seiner Besitzer – den Bewohnern – bringen. Öffentlicher Raum soll auf neue und neugierige, interessante und lustvolle Art und Weise erlebt werden und ist weit mehr als nur der direkte Weg von A nach B. Das Konzept “Straße” will anders gedacht werden.

Uns gehört der Öffentliche Raum. Leben wir ihn – geht doch!

Aktuelles

Dort wohnen, wo andere parken!

Gemeinsam mit Raumstation und spaceandplace stellen wir uns die Fragen: Darf man den Begriff der Wohnstraße eigentlich wörtlich nehmen? Inwieweit dient die Wohnstraße als gleichberechtigter Treffpunkt und Begegnungsort für alle? Eignet sich die Wohnstraße etwa tatsächlich, um Ball zu spielen oder mit dem Fahrrad nebeneinander zu fahren? Lassen sich die Wünsche und Bedürfnisse der unterschiedlichen …

Sicherheit kann ungesund sein Teil 2/2

Wir sind in Gefahr. Tagtäglich. Im Straßenverkehr, zu Haus, überall. Wirklich? Weit gefehlt. Die größte Gefahr für unser Leben geht von uns selbst aus. Unser Lebensstil bestimmt wie gut und wie lange wir leben. Ein wichtiger Aspekt davon ist, wie wir uns im Alltag bewegen. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes und des Grätzls arbeitet zumeist …

Aktiv werden!

Du möchtest

  • unsere Aktuelle Petition „Temporäre Autofreie Zonen vor Schulen“ unterstützen – gerne hier: Petition (online)
    oder hier Petition_Schulstraßen (offline) – zum Selbstausdrucken, Unterschriften sammeln und an uns schicken.
  • selbst für dein Grätzel aktiv werden und brauchst Starthilfe.
  • uns bei unseren aktuellen Aktionen unterstützen und anderen helfen.
  • einfach mal vorbeischauen zum Zuhören und Kennenlernen.

Geht doch trifft sich am 2.Montag im Monat:
in unserem selbstgebauten „Parklet“ – in der Tandelmarktgasse / Ecke Taborstraße, im 2.Bezirk;
Schlechtwetter-Ausweichquartier: „Cafe Sperlhof“,im 2. Bezirk, Große Sperlgasse 41.

Die nächsten Treffen 2018:
Montag, 14. Mai 2018 um 19:00Uhr
Montag, 11. Juni 2018 um 19:00Uhr
Montag, 9. Juli 2018 um 19:00 Uhr
Montag, 13. August 2018 um 19:00Uhr
Montag, 10. September 2018 um 19:00Uhr


Komm vorbei, nimm deine Anliegen und Ideen mit.
Wir freuen uns auf dich!

 

Öffentlicher Raum!

Der öffentliche Raum in der Stadt gehört allen:

Kindern, Jugendlichen, alten Menschen, Eltern mit Kinderwägen, Menschen mit Beeinträchtigung, gestressten Leuten die in die Arbeit müssen, Radfahrenden und dann eben auch noch Menschen im PKW, parkenden PKWs und Lieferwägen.

In Wien fahren die meisten Menschen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln – und helfen damit enorm, nicht bloß einen funktionierenden, platzsparenden Ablauf von Mobilität zu ermöglichen, sondern auch Lärm zu vermeiden und die Luft in Wien zu schonen und so unser Klima zu schützen. Gemeinsam mit FußgängerInnen und RadfahrerInnen sind das 73 Prozent! Ihnen steht der Gehsteig, FußgängerInnenzonen (1% vom Wiener Straßennetz), baulich getrennte Radwege (1% des Wiener Straßennetzes) und die Wiener U-Bahn zur Verfügung – das sind 33% des Straßenraums.
27% der Verkehrsteilnehmer in Wien sind AutofahrerInnen – beanspruchen dafür aber 67% des Straßenraums. Gerecht und lebenswert ist anders. Darum setzen wir uns ein für das Neudenken und Gestalten des Öffentlichen Raums.

Zufußgehen!

Prinzip einer Mobilität für Alle!

Der Anteil der Menschen einer Stadt die ihre Wege Zufuß zurücklegen, drückt die Lebensqualität einer Stadt aus. Wien liegt bei den jährlichen Rankings der lebenswertesten Städte generell auf den ersten Plätzen.
Ist also alles perfekt bei uns?

Wir finden: Wien kann noch einiges verbessern.

Spätestens wenn man mit Kindern im Straßenraum unterwegs ist – im Kinderwagen, mit Laufrad, oder am Weg mit dem Fahrrad auf den Spielplatz – fällt einem auf, wie beengt, zugeparkt oder kinderunfreundlich es ist.

Spätestens wenn man als älterer Mensch Wege zurücklegen muss – bemerkt man fehlende Sitzmöglichkeiten am Weg oder die zu kurzen Fußgängerampelschaltungen.

Spätestens als leidenschaftlicher Fußgänger, leidenschaftliche Fußgängerin fühlt man sich enttäuscht über die ungerechte Verteilung der Verkehrsfläche. Und setzt sich deshalb – mit uns – für eine “Mobilität für Alle” und für Investitionen für das Zufußgehen ein.

Verbesserungen für das Zufußgehen im Öffentlichen Raum:

  • Weniger Autoverkehr
  • Mehr Grünflächen
  • Langsamerer und rücksichtsvoller Autoverkehr
  • Möglichkeiten zum Sitzen und Verweilen