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geht-doch.wien
Die Initiative für Zu Fuß Gehende und für Aktionen im und für den Öffentlichen Raum.

#WorstOfGehsteig – mach ein Foto von deinem zu schmalen Gehsteig!

Straße ist zum Leben da!
Wir vertreten Angelegenheiten aller Zu Fuß Gehenden, egal ob er oder sie gerade aus der Wohnungs-, U-Bahn-, oder Autotüre in den Öffentlichen Raum tritt. Die Lebensqualität einer Stadt drückt sich dadurch aus, wieviele Menschen sich gerne Zu Fuß in ihr bewegen und diese aktive Mobilität nutzen. 

Aktive Mobilität für alle ist gewünscht – das bedeutet gezielte Investitionen für die Zu Fuß Gehenden in Wien: 

  • mehr freie, einladende, konsumfreie Plätze im Öffentlichen Raum
  • mehr Lebensqualität in den Städten
  • faire Verteilung des Straßenraums, mehr Raum für aktive Mobilität
  • weniger Konflikte zwischen Radfahrenden und Zu Fuß Gehenden
  • weniger Autoverkehr
  • Groß & Klein, Alt & Jung auf der Straße – das zieht noch mehr Menschen an.

Wir unterstützen die Initiative #PlatzfürWien mit ihren 18 Forderungen – denn mehr Platz im Öffentlichen Raum betrifft uns alle – und tut uns allen gut!

18 Forderungen – PlatzfuerWien.at

Gemeinsam mit #PlatzFürWien fordern wir:
Attraktive Straßen zum Gehen und Verweilen

  1. 100 verkehrsberuhigte Wohngebiete mit hoher Aufenthaltsqualität
  2. 60 Kilometer Fußgängerzonen bzw. Begegnungszonen
  3.  1.000 km Gehsteige auf eine Durchgangsbreite von mindestens 2 Meter bringen
  4.  15.000 Bäume im Straßenraum pflanzen
  5.  10.000 Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum errichten

#PlatzFürWien

Geht mit:
Wir bringen den Öffentlichen Raum ins Bewusstsein seiner BesitzerInnen – den Bewohnerinnen & Bewohnern. Straßenfeste, autofreie Straßen, #wohnstraßenleben, Parklets helfen dabei.
Öffentlicher Raum soll auf neue und neugierige, interessante und lustvolle Art und Weise erlebt werden und ist weit mehr als nur der direkte Weg von A nach B. 

Uns gehört der Öffentliche Raum. Leben wir ihn – geht doch!

Aktuelles

Platz ist ein kostbares Gut

besonders in der Stadt. Jahrzehntelang wurde Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und dem öffentlichen Verkehr weggenommen, was eigentlich für sie gedacht war. Es wurde dem Auto zugeschlagen. Aus Gehsteigen wurden Parkplätze, aus Straßenbahnlinien wurden vierspurige Schnellstraßen. Bäume wurden gekappt für mehr Stellplätze. Gehsteige wurden weiter verkleinert für Schrägparkplätze am Gehsteig. Schulwege wurden gefährlich. Nun muss das Auto diesen …

Aktion: Gehsteig-Rallye

Die 1.Gehsteigrallye fand Freitags im 3.Bezirk statt. Super, dass ihr alle mitgemacht habt – Kinder, Eltern, ParkbesucherInnen, PensionistInnen, SchülerInnen – ihr wart große Klasse! Kann man an all den Fotos erkennen. Warum haben wir das gemeinsam mit Platz für Wien gemacht?Als Fußgänger*innen haben wir oft wirklich Schwierigkeiten, am Gehsteig Sicherheitsabstände einzuhalten, mit Kinderwägen unterwegs zu …

geht-doch bei den City Talks

Die City-Talks Reihe wird von A city made by people in Amsterdam organisiert  und online abgehalten (in Englisch). Diesmal geht es darum unsere Mobilität nach Covid19 zu diskutieren und da ist geht-doch natürlich mit dabei und setzt sich auch international für die Anliegen und Bedürfnisse von zu Fuß Gehenden ein! Die offizielle Beschreibung lautet: „CITY …

Aktiv werden!

Du möchtest:

  • Uns ein Foto von einem viel zu schmalen Gehsteig schicken? #WorstOfGehsteig
  • die Inititative #PlatzFürWien unterstützen und die Forderungen an die Stadt Wien unterzeichnen.
  • selbst für dein Grätzel aktiv werden und brauchst Starthilfe.
  • uns bei unseren aktuellen Aktionen unterstützen und anderen helfen.
  • einfach mal vorbeischauen zum Zuhören und Kennenlernen.
  • unsere Petition „Freie Sitzplätze ohne Konsumzwang“ – ist abgeschlossen!  Petition_Sitzgelegenheiten (offline). Fazit: Wir wurden zum Petitionsausschuss eingeladen.  Alle Parteien und Bezirke sprechen sich dafür aus und unterstützen die Petition. Sitzgelegenheiten werden bei Bebauung oder Neugestaltung mitgedacht, sollten dennoch zusätzlich von den AnrainerInnen beim Bezirk eingefordert werden.
  • Auch für „Leben retten im toten Winkel“ unterzeichnen? Die Petition für verpflichtende Notbrems-Abbiegesysteme an Lastkraftwagen in Österreich wurde bereits abgeschlossen – über 70.000 Menschen haben dafür unterschrieben. Sie wurde von Helge Fahrnberger ins Leben gerufen, geht-doch.wien, der VCÖ, die Wirtschaftskammer Wien und die Radlobby Österreich unterstützten diese Petition.  Die Ausstattung von Schwerfahrzeugen kann Leben retten – neben den wichtigsten Faktoren wie Kreuzungsgestaltung ( Gehsteigvorziehungen, rückversetzten Haltelinien und Vorgrün für Zu Fuß Gehende) sowie Verkehrsführung, kann die Ausstattung von Schwerfahrzeugen Leben retten. 

Geht doch trifft sich am 2.Montag im Monat:
Im Hinterzimmer des „Cafe Sperlhofs“, im 2.Bezirk, Große Sperlgasse 41.

Die nächsten Treffen 2020:

Montag, 10. August – 19Uhr
Montag, 14. September – 19Uhr
Montag, 12. Oktober – 19Uhr
Montag, 9. November – 19Uhr
Montag, 14. Dezember – 19Uhr

Komm vorbei, nimm deine Anliegen und Ideen mit.
Wir freuen uns auf dich!

Öffentlicher Raum!

Der öffentliche Raum in der Stadt gehört allen:

Kindern, Jugendlichen, alten Menschen, Eltern mit Kinderwägen, Menschen mit Beeinträchtigung, gestressten Leuten die in die Arbeit müssen, Radfahrenden und dann eben auch noch Menschen im PKW, parkenden PKWs und Lieferwägen.

In Wien fahren die meisten Menschen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln – und helfen damit enorm, nicht bloß einen funktionierenden, platzsparenden Ablauf von Mobilität zu ermöglichen, sondern auch Lärm zu vermeiden und die Luft in Wien zu schonen und so unser Klima zu schützen. Gemeinsam mit FußgängerInnen und RadfahrerInnen sind das 73 Prozent! Ihnen steht der Gehsteig, FußgängerInnenzonen (1% vom Wiener Straßennetz), baulich getrennte Radwege (1% des Wiener Straßennetzes) und die Wiener U-Bahn zur Verfügung – das sind 33% des Straßenraums.
27% der Verkehrsteilnehmer in Wien sind AutofahrerInnen – beanspruchen dafür aber 67% des Straßenraums. Gerecht und lebenswert ist anders. Darum setzen wir uns ein für das Neudenken und Gestalten des Öffentlichen Raums.

Zufußgehen!

Prinzip einer Mobilität für Alle!

Der Anteil der Menschen einer Stadt die ihre Wege Zufuß zurücklegen, drückt die Lebensqualität einer Stadt aus. Wien liegt bei den jährlichen Rankings der lebenswertesten Städte generell auf den ersten Plätzen.
Ist also alles perfekt bei uns?

Wir finden: Wien kann noch einiges verbessern.

Spätestens wenn man mit Kindern im Straßenraum unterwegs ist – im Kinderwagen, mit Laufrad, oder am Weg mit dem Fahrrad auf den Spielplatz – fällt einem auf, wie beengt, zugeparkt oder kinderunfreundlich es ist.

Spätestens wenn man als älterer Mensch Wege zurücklegen muss – bemerkt man fehlende Sitzmöglichkeiten am Weg oder die zu kurzen Fußgängerampelschaltungen.

Spätestens als leidenschaftlicher Fußgänger, leidenschaftliche Fußgängerin fühlt man sich enttäuscht über die ungerechte Verteilung der Verkehrsfläche. Und setzt sich deshalb – mit uns – für eine “Mobilität für Alle” und für Investitionen für das Zufußgehen ein.

Verbesserungen für das Zufußgehen im Öffentlichen Raum:

  • Weniger Autoverkehr
  • Mehr Grünflächen
  • Langsamerer und rücksichtsvoller Autoverkehr
  • Möglichkeiten zum Sitzen und Verweilen