Potenzialkarte Sitzmöglichkeiten jetzt online!

Das Bild zeigt einen Ausschnitt der neuen Potenzialkarte Sitzmöglichkeiten für Wien. Die grün eingefärbten Straßenabschnitte sind gut mit Sitzgelegnehieten versorgt, die roten Straßenabschnitte sind unterversorgt.

Alle Menschen, die aktiv unterwegs sind, brauchen Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen, Warten, als Treffpunkt oder um die Umgebung zu beobachten. Viele Personen mit Mobilitätseinschränkungen sind auf Sitzmöglichkeiten im Abstand von maximal 100m angewiesen, um überhaupt selbstbestimmt mobil sein zu können.

Um die Situation auch in Wien endlich flächendeckend zu verbessern, bieten die Interessenvertretungen Geht-Doch, Radlobby Wien und Walk-Space eine neue Potenzialkarte Sitzmöglichkeiten an. Diese interaktive Karte zeigt, wo in Wien Sitzgelegenheiten vorhanden sind – und wo sie noch fehlen!
Hier gehts zum ganzen Artikel.

Aufruf zum Mapping von Sitzmöglichkeiten in deiner Wohnumgebung!

Der freie Datensatz des gemeinschaftlichen Kartenprojekts OpenStreetMap (OSM) lädt nun alle Menschen in Wien dazu ein, beim Erfassen und Korrigieren von real (nicht mehr) existierenden Sitzmöglichkeiten mitzuwirken – und so unsere Forderung nach ausreichend Sitzmöglichkeiten sowie nach einer aktuellen, städtischen Datenbasis zu stärken. Die Anleitung zum Mapping findest zu hier.

Möchtest du für ein kleineres bis größeres Gebiet  eine „MappingPatenschaft“ übernehmen beim Sitzgelegenheit-Mapping? Aufgabe wäre, im Rahmen von Spaziergängen usw. zu schauen, dass größtmögliche Übereinstimmung zwischen dem OSM-Datensatz und der Realität hergestellt wird. Wer ein Gebiet übernehmen möchte: mailt bitte einen Screenshot des Gebietes, das du gerne übernehmen möchtest inklusive Beschreibung der Außengrenzen an neugierig@geht-doch.wien

1. Wiener Ampelwanderung

Heute fand die 1. Wiener Ampelwanderung auf der Wexstraße # Jägerstraße im 20.Bezirk statt. 
Wir weisen auf unmenschlich lange Ampelwartezeiten und unpackbar kurze Grünzeiten für Fußgänger:innen hin!

Rollen wir den Fußgänger:innen in Wien den roten Teppich aus!

Wir alle wünschen uns eine Stadt mit hoher Lebensqualität – diese zeigt sich am besten darin, wieviele Menschen gerne zu Fuß in ihr unterwegs sind. Darum müssen die Bedingungen fürs Zu Fuß Gehen noch verbessert werden.

Das funktioniert mit:
1. öfteren und längeren Grünphasen für die Fußgänger:innen.
2. Abschaffen von Bettelampeln (= Ampeln, die man drücken muss, um sich als Fußgänger:in anzumelden)
3. Querungsmöglichkeiten auf allen Seiten einer Kreuzung, damit das Zu Fuß Gehen direkt möglich ist – und keine Umwege zu gehen sind. 
4. Verkehrsberuhigung und Temporeduktion beim Kfz-Verkehr zulassen. 

Um den mühsamen Ist-Zustand darzustellen, fanden sich am Freitag AktivistInnen von geht-doch ein, um auf einer Kreuzung im 20. Bezirk die Kreuzung dreimal zu umrunden. 

“Anstrengender als auf einen Berg zu gehen!” befanden einige, andere fingen derweilen an sich die lange Wartezeit mit Stricken zu verkürzen, zwei andere schleppten sicherheitshalber den Sessel gleich mit. 

Das brisante an der Kreuzung Wexstraße / Jägerstraße ist, dass da morgens und nachmittags jede Menge Schüler:innen ins TGM pilgern – zeitweise deutlich mehr, als KFZ Verkehr – und dieser aber im Schnitt 5x soviel Zeit zur Verfügung hat, wie die Fußgänger:innen.

 

Lass dich gehen!

Gemeinsam mit der #Grätzlmarie bespielen wir im Mai & Juni den Öffentlichen Raum im 2. und 20. Bezirk. DANKE an die Stadt Wien, dass sie damit ehrenamtlich agierende Menschen und Vereine unterstützt.

Was passiert da?

Viele weitere Initiativen sind gemeinsam mit uns aktiv, wir haben uns vernetzt, um uns gegenseitig bestmöglich zu unterstützen. All unseren Initiativen ist gemeinsam, dass wir durch Werkzeuge des „tactical urbanism“ aufzeigen wollen, wie wir den Öffentlichen Raum künftig nutzen wollen und was verbessert werden soll.

Von A wie Ampelwanderung bis Z wie Zebrastreifenmalen

Wir schauen uns in den kommenden Wochen genau die Situation fürs Zu Fuß Gehen in der Leopoldstadt und in der Brigittenau an. Dazu laden wir zu einer Ampelwanderung, um zu sehen, wie mühsam es sein kann, um über eine Kreuzung zu kommen. Dann veranstalten wir zwei Begehungen gemeinsam mit dem Verein bizeps und den Mobilitäts Scouts und zum Abschluss bespielen wir die Wohnstraße Staudingergasse. Die Erfahrungen, Verbesserungsvorschläge und Forderungen werden wir in Folge an die Bezirksvertretungen 2 + 20 richten. Komm gerne auch hin und unterstütze uns dabei!

Unsere Forderungen zu Kreuzungen und Ampelschaltungen:
Mehr Infos zu unserer aktuellen Kampagne. #lassmichgehen