Streicht euch Mittwoch, den 2. April 2025 zwischen 16 und 17Uhr fett in euren Kalendern an! Gemeinsam mit GÜRTEL LIEBE setzen wir die Aktion #WORSTofGÜRTEL-GEHSTEIG um und zwar im Rahmen der Aktionstage Verkehrswende zur Wien-Wahl von #WirmachenWien.
Zusätzlich ist der 2. April 2025 der erste Nationale Tag des zu Fuß Gehens den wir mit unserer Aktion feierlich zelebrieren!
Treffpunkt: 16Uhr am Urban-Loritz-Platz Abmarsch: 16:15Uhr am inneren Neubau-Gürtel Richtung Josefstädter Straße.
Sophie von geht-doch hat mit dem #WirMachenWien-Team sowie einer Vertreterin der Agendagruppe Lichtenthal Verbesserungsvorschläge für den Entwurf zum Wiener Klimagesetz erarbeitet und am 11.10. offiziell eingebracht.
Zu folgenden Punkten haben wir Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet:
Evaluation wirksam machen – Im Entwurf sind keine Zeitschienen für die Evaluation der Klimaschutzmaßnahmen laut Klimafahrplan aufgeführt.
Einberufungen zeitgemäß und resilient gestalten – Nur der Bürgermeister kann laut Entwurf die Sitzungen der zentralen Steuerungsgruppe einberufen und leiten. Diese Regelung ist weder demokratisch noch krisenfest.
Ziele einhalten – Der unverbindliche Ansatz des vorliegenden KG-Entwurfes bedeutet, dass wesentliche Fragen zur Erreichung der sogenannten Wirtschaftssektoren-Ziele weiterhin unbeantwortet bleiben.
Um für die Arbeit von Wiener Initiativen zu begeistern, war geht-doch gestern gemeinsam mit der Radlobby, Gürtelliebe, sowie Kidical-Mass auf der Bühne vom Urbanize Festival und buhlte spielerisch (und mit hohem Spaßfaktor für alle Beteiligten!) um die Begeisterung von neuen oder noch unentschlossenen Citychangers / Stadtmacher:innen wie Barbara.
Das Format dieser „City Romantics“ Show war angelehnt an die ehemalige österreichische TV-Dating-Show „Herzblatt“ und wurde genauso überzeugend und unterhaltsam moderiert von Melanie Zwanziger!
Wir danken Wir machen Wien und Derive / Urbanize für die Einladung und die Chance nicht nur unsere Arbeit sichtbar zu machen sondern auch gleich für neue geht-doch Aktivist:innen und Mitglieder werben zu können. Außerdem bekamen wir auch die Gelegenheit unseren aufrichtigen Dank an die Radlobby auszusprechen, die uns als größere Organisation seit vielen Jahren unterstützt. Dadurch konnten wir auch ein klares Commitment abgeben und Zeichen setzen für die weitere enge Zusammenarbeit mit der Radlobby und das gemeinsame Voranbringen und Gehör-Verschaffen von Fußgeh- und Radfahr-Anliegen gleichermaßen.
Wenn dich unsere Arbeit interessiert, oder du vielleicht selbst schon länger ein Anliegen hast, welches die Bedingungen des zu Fuß Gehens in deinem Grätzl oder in ganz Wien verbessern möchte, komm gern bei unserem nächsten Jour Fixe vorbei: Wann? kommenden Montag, 14.10., ab 19Uhr in der ÖBB Innovation Factory!
Wir freuen uns immer über neue (und auch altbekannte Gesichter) und sind gespannt auf die nächste Edition von „City Romantics“!
In unserem September Jour Fixe wurden wir von Vertreter:innen der Initiativen „ZentaGarden – lebenswerte Zentagasse“ (1050 Wien), sowie „Silvia „omas for future“ (Wienweit) mit einem Besuch beehrt. Während Silvia die “omas for future” in Wien gerade aufbaut (hier die österreichweite Website) und sich diesbezüglich mit uns vernetzt hat, konnten wir mit Judith von “ZentaGarden – Lebenswerte Zentagasse” Erfahrungen von ehemaligen geht-doch Aktionen teilen und unsere Liegestühle für die (sehr erfolgreiche) Aktion am “Parking Day bereitstellen (siehe Titelfoto oben). Danke für euren Besuch! Wir freuen uns auf Updates und weitere Vernetzungsmöglichkeiten.
Dank der Bücherei Wieden, Agendgruppe Wieden und geht-doch gibt es dieses Jahr wieder eine grandiose Bespielung des Mozartplatzes. Lasst euch das nicht entgehen. Kommt einfach – für Kleine und Große Leute.
Das war das Grätzlfest „Miteinander Bewegt“ am Mozartplatz im Mai 2024:
wurde der Platz „gesund“ genutzt – mit Kinderturnen, dem Zorbingball, einem grünen Parcoursteppich statt Asphalt, eine mobile Radwerkstatt – Danke – Radhaus!, eine kleine „essbare Stadt“ angelegt – zu den Palmen wurden weitere Töpfe mit Kräutern bepflanzt und die SchüerlInnen der Mittelschule Schäffergasse brachten Selbstgebackenes mit.
Gab es zum Abschluss ein Freiluftkino unterm Dach mit dem Cycle Cinema Club. Alle durften abwechselnd Strom mit den Rädern erstrampeln, um gleichzeit den Film „But Beautiful“ sehen zu können. Was für eine tolle, sinnvolle Tätigkeit. 🙂
Freuen wir uns, im Juni nochmals am Mozartplatz zu sein!
Danke an Eva Billisich für deine Lesung – hier ihr Text:
Kognitive Dissonanz 2020
Grad in Zeiten so wie diesen – kurz sei hier darauf verwiesen – kommts trotz breiter Akzeptanz zu kognitiver Dissonanz. Die Leute ham zwar Disziplin in unserm schönen alten Wien, dennoch gewinnt sie an Prägnanz, die kognitive Dissonanz.
Bei vielen Instruktionen täglich schwirrn die Köpf’ ja schon unsäglich. Müd macht auch manche Redundanz in diesem Info-Rattenschwanz. Zum Glück nimmt man’s auch mit Humor. Nur ein poa schrein laut im Chor: „Da ist viel zu viel Ignoranz! Wachts auf! Kapierts net die Brisanz?“
Es san doch alle informiert, dass si’s privat goa net rentiert so a Belehrungsfirlefanz – damit verdienst kan Lorbeerkranz und gehst a in ka Resonanz. Natürlich bleibt beim Ernst der Lage immer noch manch offne Frage. Von Nickelsdorf bis nach Frastanz beweisn wir dennoch Konstanz bleibn brav zu Haus, haltn Distanz – trotz kognitiver Dissonanz.
Es plagn sich die grauen Zellen Jo, wie benutzt ma s’ auf die schnelle/n? Bemüht folgend dem Vorschlag Kants: – Hab Mut, bedien dich des Verstands!
Breitere Gehsteige – mit Mindestmaßen nach ÖNORM, heißt 2Meter Mindestbreite.
Keine Hindernisse auf Gehsteigen (keine Scooter, keine an Hausmauer versperrten Fahrräder)
3cm Gehsteigabsenkungen (für Rollstuhl noch möglich, für Blindenstock ertastbar)
Ca 70-80% der Gehsteige sind bereits barrierefrei.
Blindenleitsysteme sollen nach ÖNORM 50cm von Hindernissen entfernt geführt sein (in der Realität oft nicht)
Notwendigkeit nach kurzen Querungsmöglichkeiten
Gut berollbare Bodenbeläge
Benötigt werden Sitzgelegenheiten, mit Armlehnen für leichteres Aufstehen
Menschen im Rollstuhl haben eine andere Perspektive, sie benötigen Informationen auf Blickhöhe von 1m (z.b. Notrufstellen)
Probleme für Barrierefreiheit:
Nicht gut abgesicherte Baustellen
Gefälle der Gehsteige zur Straße hin ist zu groß
Farbe des Blindenleitsystems ist farblich zu wenig kontrastiert (MA28)
Akustische Ampelsignale sind von 22-6Uhr abgeschaltet (und nicht überall vorhanden)
Ampelschaltungen
Rot-gelbe Ampeln für Öffis, die zusätzlich zur Fußgängerampel eingeschaltet werden können, aber nicht mit dieser gleichgeschaltet sind (für Blinde nicht erkennbar).
z.B. der Zweirichtungs Radhighway auf der Praterstraße + Lassallestraße.
Für nachhaltige und lebenswerte Gemeinden ist die rasche Verkehrswende unerlässlich. Superblocks sind eine der wichtigsten bewährten Schlüsselmaßnahmen auf dem Weg dorthin. Gemeinsam mit unseren Partner:innen haben wir die Superblock-Grundkarte von Wien erstellt, um vorhandene verkehrsberuhigende Elemente sowie neue Ideen für Superblocks zu verorten und so zukünftige Superblocks zu unterstützen.
Die nun erscheinende Superblock-Grundkarte für Wien soll einen Überblick über den aktuellen Stand bieten und für mehr Superblock-Projekte sorgen. Sie zeigt, wo Superblocks schon dazu beitragen, Siedlungen nachhaltiger zu gestalten und wo sie zukünftig entstehen könnten.
Gemeinsam mit den 20er*innen haben wir am 6. Tag der Wohnstraßen, dem internationalen Parking Day, die Othmargasse im 20. Bezirk bespielt, bewohnt, belebt. Gleichzeitig ist sie eine der gefährlichsten Wohnstraßen Wiens. Die Straße wird generell mit viel zu hohem Tempo befahren. Statt der gebotenen Schrittgeschwindigkeit wird mit 30-40km/h zu- und abgefahren. Das ist viel zu viel.
Wie gut lässt es sich im Grätzl gehen? Wo ist mensch gut unterwegs, weil die Wege barrierefrei sind, weil es verkehrsberuhigt ist und begrünt? Wo sollte der Bezirk noch nachbessern?
Wie ist die Sicht der Dinge von Menschen die bewegungseingeschränkt sind? Diese Fragen wollen wir in einer einstündigen Begehung thematisieren. Fotografisch festhalten, wo wir Negativbeispiele finden, Passant:innen befragen, wie gerne sie dort unterwegs sind und Verbesserungsvorschläge sammeln.
Die Schwachstellen werden wir an die Bezirkspolitik weitergeben, damit diese im Sinne der Zu Fuß Gehenden und Mobilitätseingeschränkten Personen verbessert werden. Kommen Sie mit! #lassmichgehen!
Heute fand die 1. Wiener Ampelwanderung auf der Wexstraße # Jägerstraße im 20.Bezirk statt. Wir weisen auf unmenschlich lange Ampelwartezeiten und unpackbar kurze Grünzeiten für Fußgänger:innen hin!
Rollen wir den Fußgänger:innen in Wien den roten Teppich aus!
Wir alle wünschen uns eine Stadt mit hoher Lebensqualität – diese zeigt sich am besten darin, wieviele Menschen gerne zu Fuß in ihr unterwegs sind. Darum müssen die Bedingungen fürs Zu Fuß Gehen noch verbessert werden.
Das funktioniert mit: 1. öfteren und längeren Grünphasen für die Fußgänger:innen. 2. Abschaffen von Bettelampeln (= Ampeln, die man drücken muss, um sich als Fußgänger:in anzumelden) 3. Querungsmöglichkeiten auf allen Seiten einer Kreuzung, damit das Zu Fuß Gehen direkt möglich ist – und keine Umwege zu gehen sind. 4. Verkehrsberuhigung und Temporeduktion beim Kfz-Verkehr zulassen.
Um den mühsamen Ist-Zustand darzustellen, fanden sich am Freitag AktivistInnen von geht-doch ein, um auf einer Kreuzung im 20. Bezirk die Kreuzung dreimal zu umrunden.
“Anstrengender als auf einen Berg zu gehen!” befanden einige, andere fingen derweilen an sich die lange Wartezeit mit Stricken zu verkürzen, zwei andere schleppten sicherheitshalber den Sessel gleich mit.
Das brisante an der Kreuzung Wexstraße / Jägerstraße ist, dass da morgens und nachmittags jede Menge Schüler:innen ins TGM pilgern – zeitweise deutlich mehr, als KFZ Verkehr – und dieser aber im Schnitt 5x soviel Zeit zur Verfügung hat, wie die Fußgänger:innen.